Herzlich Willkommen

An dieser Stelle können Sie sich regelmäßig zu saisonal aktuellen Medizinthemen informieren. Wir stellen hier fortlaufend unsere Presseveröffentlichungen zu verschiedenen Gesundheitsthemen ein.

Ihre Facharztpraxis für innere Medizin Dr. Sabine Hahn und Dr. Antje Porada.

Darmgesundheit

Oktober 2017

Unsere Praxis ist zertifiziert als Fachberatung für Darmgesundheit. Gerne sind wir für Sie da bei Fragen rund um die Ernährung, bei Stress, Migräne, Reisedurchfällen, Völlegefühl oder Übersäuerung. Die Zertifizierung erfolgte durch die DePOM (Deutsche Gesellschaft für Probiotische Medizin).

Resiststudie

September 2017

Die Praxis Dr. Hahn und Dr. Porada nimmt für die nächsten 2 Jahre an der Resiststudie teil. Bei diesem Modellprojekt der Kassenärztlichen Vereinigungen geht es um die Vermeidung von Antibiotika-Resistenzen. 3.000 Hausärzte, Kinderärzte, Fachärzte für HNO und Innere Medizin machen bei dem Projekt „RESISTenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfektionen“ bundesweit mit.

Hintergrund sind 39 Mio. Antibiotika-Verordnungen pro Jahr und infolgedessen  Resistenzbildungen sowie vermeidbare Neben- und Wechselwirkungen bei den Patientinnen und Patienten. Ziel des Projekts ist es, Patienten und Ärzte zu einem gezielteren Einsatz mit Antibiotika bei akuten Atemwegserkrankungen zu motivieren und die Zahl unnötiger Antibiotikaverordnungen weiter einzudämmen.

 

Schröpfen

Eine alte Heilmethode neu entdeckt

Was genau passiert beim Schröpfen und was kann die Methode bewirken? Seit Jahrtausenden bekannt und doch ein wenig in Vergessenheit geraten ist das Schröpfen. Ein kleiner Gummiball erzeugt Unterdruck in runden Glaskörpern, dadurch saugen sie sich auf der Haut fest. Diese kleinen Glaskörper sollen Verspannungen lösen und kommen auch bei der Schmerzbehandlung zum Einsatz. Dabei ziehen die kugelförmigen ca. 4-6 cm großen Öffnungen der Gläser die Haut ein wenig in ihre Öffnung hinein.

Dr. Antje Porada erklärt, was beim Schröpfen passiert und wofür es angewendet werden kann: „Es gibt alte Darstellungen aus Mesopotamien, die belegen, dass die Methode bereits vor mehr als 5000 Jahren angewandt wurde. Und obwohl wir im Zeitalter von Wissenschaft und High Tech Medizin leben, besteht sie immer noch und wird auch nach wie vor praktiziert. Unsere Erklärung  für die Schröpfwirkung und übrigens auch die der chinesischen Heilkunde ist, dass durch die Behandlung die Körperflüssigkeiten wieder ins Gleichgewicht kommen. Zunächst taste ich die zu behandelnde Stelle auf Muskelverhärtungen ab. Dorthin setze ich die Schröpfgläser, denn dort wirkt der Unterdruck besonders intensiv. Er regt die Durchblutung mechanisch an und aktiviert die Sebstheilungskräfte. Dadurch entspannt sich das Muskelgewebe und wird neu energetisiert.“

Weitere Anwendungsgebiete sind Husten, Rücken- und Gelenkbeschwerden, Stresserkrankungen oder auch Menstruationsbeschwerden.
 

Schmerzhafte Gelenkerkrankungen: Rheuma und Arthrose

Fragen an Ihre Hausarztpraxis Dr. Sabine Hahn und Dr. Antje Porada

Rheuma und Arthrose gehören zu den sogenannten Volkskrankheiten, da viele Menschen davon betroffen sind. Worin unterscheiden sich die beiden Erkrankungen eigentlich?

Dr. Antje Porada: „Die Schmerzen bei Arthrose und Rheuma sind ähnlich, die Ursachen aber grundverschieden. Ob Arthrose, Arthritis, Polyathritis oder Rheumatismus:  Alle Erkrankungen weisen schmerzhafte, oft chronische Krankheitsverläufe des Bewegungsapparates auf, die schubweise verlaufen. Die Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, das bedeutet, sie wurde durch die mechanische Überbeanspruchung oder Fehlstellung des Gelenks hervorgerufen. Das führt zum Verschleiß des Knorpelmaterials und nun läuft es nicht mehr „reibungslos“, weil jede Bewegung schmerzt. Beim Rheuma verhält es sich anders, das ist eine entzündliche Erkrankung, die das Gelenk angreift. Das Abwehrsystem des Körpers funktioniert nicht und die Gelenkentzündung greift den Knorpel an und zerstört ihn schlimmstenfalls.“

Wie werden diese beiden Erkrankungen am besten behandelt?

Dr. Sabine Hahn: „Bei der Behandlung beider Krankheiten geht die Medizin mit ähnlichen Methoden vor. Es ist eine Kombination aus Entzündungshemmern und schmerzstillenden Mitteln, die durch eine Kälte- oder Wärmebehandlung ergänzt wird. Auch mit Physiotherapie haben wir gute Erfahrungen gemacht. Dadurch sollen die Gelenke wieder funktionsbestärkt werden und ihre Beweglichkeit zurückgewinnen. Je nach Krankheitsfortschritt kommt auch Kortison zum Einsatz oder bei vollständiger Zerstörung des Gelenks ein Gelenkersatz, also eine Endoprothese. Am Anfang jeder Behandlung steht erst einmal eine gründliche Untersuchung der Ursache für die Gelenkschmerzen. Wichtig ist uns dabei, unsere Patienten wieder schmerzfrei zu bekommen und Ihnen ihre Lebensqualität zurückzugeben.“

 

Krebsvorsorge und Gesundheitscheck

In unserer Praxis können Sie alle Vorsorgeuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen durchführen lassen. Das sind in der Regel orientierende körperliche Untersuchungen, Urinstatus, Serum-Cholesterin und Blutzuckerbestimmung. Zu den Krebsvorsorgeuntersuchungen zählt die Hautkrebsuntersuchung, die ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre durchgeführt wird und frühzeitig Erkrankungen wie das z.B. das Maligne Melanom erkennen kann.

Darm und Prostata

Für die Früherkennung von Erkrankungen wie Dickdarmkrebs wird nun eine verbesserte Untersuchungsmethode angeboten. Neu auf dem Markt ist der FOB Stuhltest, der winzige, nicht sichtbare Blutspuren im Stuhl nachweisen kann. Beim Mann wird ferner die Prostata mit der Ermittlung des PSA-Wertes kontrolliert. Und dank Ultraschalleinsatz können im Bauchraum dann Blase, Leber und weitere Organe untersucht werden.

Darüber hinaus gibt es weitere Untersuchungen, die je nach persönlicher Disposition sinnvoll sind und wertvolle Informationen über den umfassenden Gesundheitszustand geben. Dabei geht es um Leistungsfähigkeit, Belastungsgrenzen und eventuelle Risiken, denen man durch eine Anpassung der Lebensweise vorbeugen kann. Die Ärztinnen im Timon Carrée beraten Patienten diesbezüglich im persönlichen Gespräch und können daraus individuelle Maßnahmen zur Sicherung der Patientengesundheit einleiten.

 

Aktiv Diabetes vorbeugen

Aktiv Diabetes vorbeugen

Eine gesunde Lebensweise hat viele Vorteile, einer davon ist, dass wir mit Sport und richtiger Ernährung dafür sorgen, dass wir seltener von chronischen Erkrankungen betroffen sind. Diabetes Typ 2 beispielsweise kann durch einen ausgewogenen Lebensstil hinausgezögert oder vielfach ganz verhindert werden. Dabei steht zunächst einmal das Erreichen des Normalgewichts im Fokus, ein wenig Übergewicht schadet nicht, aber starke Adipositas ist ein unnötiger Risikofaktor. Denn sie führt dazu, dass das Insulin nicht mehr effektiv wirkt, und infolge dessen der Zucker im Blut nur schlecht abgebaut werden kann.

Warnsignal Bauchumfang

Besonders ein erhöhter Bauchumfang kann darauf hindeuten, dass das Risiko für Diabetes steigt. Bei Frauen ist dies ein Wert von über 80 cm, bei Männern liegt der Wert bei über 94 cm, alles was darüber liegt, gilt als Gefährdungsrisiko, denn das innere Fett sendet mehr Entzündungsstoffe aus und kann damit nicht nur Diabetes Typ 2 fördern, sondern auch zu anderen Erkrankungen wie Arteriosklerose führen.

Ernährung und Bewegung sind der Schlüssel zu einer besseren und gesünderen Lebensweise. Hier setzen Dr. Sabine Hahn und Dr. Antje Porada an: „Das sind die Stellschrauben, wenn wir bei einem Risikopatienten mit entsprechender genetischer Veranlagung den BMI verbessern, die Cholesterinwerte und den Blutdruck senken und gleichzeitig das Bewegungsverhalten trainieren wollen, “ erläutert Dr. Sabine Hahn.

„Ein hoher Anteil von Gemüse auf dem Speiseplan, roh und gedünstet oder gekocht, weniger Schokoriegel zwischendurch und keine süßen Getränke mehr sind schon ein guter Anfang für eine langfristige Nahrungsumstellung,“ ergänzt Dr. Antje Porada, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Patientinnen und Patienten in der Umstellung der Lebensweise berät und begleitet.

Regelmäßige Bewegung baut Blutzucker ab

Den Einstieg in den Sport kann man in jeder Lebensphase schaffen, es kommt dabei auf die entsprechende Motivation und die richtige Bewegungsform an. Dr. Hahn: “Ob Yoga oder Tanzkurs, Schwimmen oder Nordic Walking, Reiten oder Chi Gong, wir haben in Hannover eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Und schon der regelmäßige Spaziergang durch die Döhrener Masch  kann ein Anfang sein, wieder mehr Bewegung ins Leben zu integrieren.“ So schwinden die Pfunde und Freude macht es auch, besonders wenn man sich mit Gleichgesinnten zusammen tut. Angangs braucht eine Trainingseinheit nicht lang zu sein, eine halbe Stunde reicht schon, aber man sollte regelmäßig am Ball bleiben. Welche die richtige Sportart für Risikopatienten ist, kann bei einem Sportcheckup herausgefunden werden, den die Döhrener Praxis eigens für Neueinsteiger anbietet.

 

Outdoor Sport – die besten Sportarten für den Sommer

Draußen in der Natur wird man schneller gesund – oder gar nicht erst krank. Zumindest gilt das für viele unserer Zivilisationskrankheiten. Und als Vorbeugung ist Sport in der freien Natur natürlich ebenso geeignet. Sportmedizinische Beratung dazu gibt die Praxis Dres. Sabine Hahn und Antje Porada in Döhren. Dadurch findet jeder die individuell passende Sportart und lernt seine persönliche Leistungsgrenze kennen. Das Credo der Praxis in Döhren: Körperliche Fitness ist auch bei Vorerkrankungen oder chronischen Leiden ein Ziel, an dem es sich zu arbeiten lohnt. Dr. Sabine Hahn: „Es muss nicht für jeden gleich das Bootcamp sein, aber es gibt wirklich für jede Fitnessstufe mindestens eine Sportart, die gut passt und in der man sich weiter entwickeln kann.“

Von Bootcamp bis Wikingerschach

Bewegung an der frischen Luft ist besonders in den Sommermonaten ein guter Tipp gegen schlechte Laune und Unwohlsein. Sich draußen in der Natur sportlich zu betätigen ist ein Trend, dem immerhin 21 Prozent der Deutschen nachgehen. Sie suchen dabei Erholung, Gesundheit und genießen nebenbei die Schönheit der Natur. Besonders beliebt sind derzeit sogenannte Outdoor-Gyms, bei denen das Ausdauer-Kraft-Training vom Fitnessstudio kurzerhand auf Waldweg oder Wiese verlegt wird. Unter dem Stichwort Outdoor Gym und Bootcamp findet man sie im Internet. Es geht darum, sich unter Anleitung in der Gruppe gemeinsam zu bewegen und an die persönliche Leistungsgrenze zu kommen. Ob dieser Sport geeignet ist, erweist zuvor eine sportärztliche Untersuchung. Doch auch die guten alten Trimmdich-Pfade aus den 70ern werden wieder häufiger frequentiert, oder Hochseilgärten, je nach Neigung und Vorliebe. Von Kletterern gefragt sind auch immer mehr Klettersteige, wie man sie in Mittel- und Hochgebirge findet. Das lässt sich bei Interesse und entsprechender Schwindelfreiheit im nächsten Urlaub einmal ausprobieren. Informationen dazu gibt es beim deutschen Alpenverein. Weniger anstrengend ist das Trailrunning, auf Deutsch: Laufen im Gelände. Über Stock und Stein geht es dabei und das schult die Kraft, das Reaktionsvermögen sowie die Motorik. Ebenfalls in der unmittelbaren Umgebung möglich ist das Reiten oder eine bunte Auswahl an Wassersportarten: für Kajak-, Kanu- und Rudertouren gibt es in Hannover zahlreiche Angebote.

Weniger anstrengend und auch für ältere Menschen geeignet ist zum Beispiel das Wandern oder gemeinsam mit Gleichgesinnten eine Runde Wikingerschach (Kubb) zu spielen. Dazu bildet man zwei Teams und versucht mit Wurfhölzern die Figuren des gegnerischen Teams umzuwerfen. Wem zum Thema Outdoor Sport bislang immer nur Radeln und Jogging eingefallen sind, der hat nun ein paar neue Ideen, draußen im Grünen mal etwas Neues auszuprobieren.

 

Herz-Kreislauferkrankungen frühzeitig erkennen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Deutschen. Und sie führen seit Jahren die Statistik an, wenn es um die Todesursachen in den Industrienationen geht.
Rund 7000 Liter Blut pumpt das Herz durch den Körper und transportiert Nährstoffe und Sauerstoff zu den Organen. Eine beachtliche Leistung, die wir gar nicht genug wertschätzen können. Erst wenn Beeinträchtigungen auftreten, werden viele Menschen aufmerksam. Der Bluthochdruck beispielsweise ist die mit Abstand häufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung. Ca. 20 Prozent aller Erwachsenen sind davon betroffen. Es folgt die koronare Herz-Erkrankung, auch unter „Arterienverkalkung“ bekannt. Mehr als zwei Millionen Deutsche leiden an chronischem Herzversagen oder Herzinsuffizienz, bei der die Pumpleistung des Herzens immer mehr nachlässt.
Oft sind es Gefäßveränderungen, die dazu führen, dass sich Blutgefäße verschließen. Passiert das am Herzen, erleiden die Betreffenden einen Herzinfarkt. Durch einen Gefäßverschluss im Gehirn entstehen Schlaganfälle. Herzerkrankungen können außerdem die Funktion des Herzens selbst beeinträchtigen. Das äußert sich oft durch Herzrhythmusstörungen wie das häufige Vorhofflimmern, das etwa eine Million Menschen in Deutschland betrifft. Zudem haben Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Schlaganfälle oft einen chronischen Verlauf und müssen dauerhaft behandelt werden.
Rechtzeitige Vorsorge
Durch Früherkennung und gezielte ärztliche Behandlung kann oft Schlimmeres abgewendet werden, doch dazu bedarf es regelmäßiger ärztlicher Kontrolle. Viel unnötiges Leiden kann bereits dadurch vermieden werden, dass man rechtzeitig seine Lebensweise verändert. Schnelle Diagnose und zügiger Therapiebeginn bilden die wesentlichen Elemente bei der erfolgreichen Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Informieren Sie sich über gesunde Lebensweise und innovative Therapieverfahren in Ihrer internistisch-hausärztlichen Praxis Dr. Sabine Hahn und Dr. Antje Porada.

Praxisrenovierung im April 2015

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Im April 2015 haben wir unsere Praxisräume frisch renoviert und modernisiert.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Neustart und heißen alle Patientinnen und Patienten herzlich willkommen!

Dr. Sabine Hahn & Dr. Antje Porada am 24.4.2015