Aktiv gegen Osteoporose

osteoporose

Laut WHO gehört die Osteoporose zu den 10 häufigsten Krankheiten weltweit, jede 3. Frau und jeder 5. Mann sind davon betroffen. Die krankhaft schwindende Knochenmasse birgt eine große Gefahr für Knochenbrüche. In der Praxis Dres. Hahn & Porada im Timon  Carré  gehört Aufklärung zur Vorbeugung sowie Diagnose der Osteoporose zum Leistungsspektrum. Dabei geht es darum, wie Betroffene sich selbst helfen können und auf welche Weise man selbst vorbeugend aktiv werden sollte.

Meist bleibt die Krankheit lange unbemerkt: nur selten treten unspezifische Schmerzen auf, oft zeigt sich am Rücken das „Tannenbaumphänomen“, zusammengeschobene Rückenhaut, die einer Tanne ähnelt und ein Hinweis auf zusammengesunkene Wirbel sein können. Klarheit gibt nur eine Bestimmung der Knochendichte, die DXA Messung.

Cola ist ein Kalziumräuber

Die Therapie der Erkrankung basiert auf drei Säulen: tägliche Bewegung, kalziumreiche Ernährung und medikamentöse Behandlung mit Kalzium, Vitamin D und den speziell für die Osteoporosetherapie entwickelten Bisphosphonaten. Dr. Sabine Hahn: „Durch eine nur einmal jährlich verabreichte Medikamentenspritze kann die chronische Knochenentkalkung in Schach gehalten werden. Außerdem sollte die Ernährung generell aus gesunden Vollkornprodukten bestehen und viel Gemüse wie  z.B. Kohl beinhalten. Vor allem aber sind kalziumreiche Milchprodukte wichtig und verschiedene Hartkäsesorten. Frischer Fisch und Hülsenfrüchte runden den Speiseplan ab.“ Ratsam ist übrigens der Verzicht auf Cola: die darin enthaltenen Phosphate sind Kalziumräuber.  Auch Alkohol und Nikotin vermindern die Kalziumaufnahme und stören die Durchblutung. Bei Unverträglichkeit der Vitamine D und Calcium, kann auch hier auf die Spritze ausgewichen werden.

Sonnenschein sorgt für Vitamin D

Regelmäßige Spaziergänge oder Nordic Walking sind nicht nur gut für das Gemüt, sondern kurbeln auch die eigene Vitamin-D- Produktion an. Dr. Antje Porada: „Vor körperlicher Betätigung sollte man übrigens  auch als Osteoporose- Betroffener keine Angst haben. So helfen z.B. spezielle  Mieder, den Oberkörper aufzurichten und  die Rumpfmuskulatur  zu aktivieren. Denn kräftige Muskeln stützen die Wirbelsäule, stärken die Knochen und beugen wiederum Knochenbrüchen vor.“