Reise-Impfungen rechtzeitig planen

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Für die Urlaubszeit empfiehlt die Internistische Praxis Dr. Sabine Hahn und Dr. Antje Porada einen Blick in den Impfpass. Besonders, wenn es um Fernreisen geht, sollte das Ansteckungsrisiko geprüft werden und fehlender Impfschutz beizeiten aufgefrischt werden. Dr. Sabine Hahn: „Fernreisen werden immer häufiger „last minute“ gebucht, für die empfohlenen Impfungen bleibt dann häufig keine Zeit mehr. Aber auch auf einem spontanen Kurztrip kann man sich mit einer Reihe unangenehmer Krankheiten infizieren, die länger anhalten als die Erholung. Mittlerweile ist dieses Reiseverhalten weit verbreitet – oft mit bitteren Folgen.“

Gut vorbereitet in ferne Länder

Wer in ferne Länder reist, setzt sich Erregern aus, die nicht immer gleich diagnostiziert werden können. Trotzdem gibt es keinen Grund zur Panik, denn mit der richtigen Impfung kann eigentlich nichts passieren. Eine Impfberatung gibt es in Ihrer Internistischen Praxis im Timon Carré.

Dr. Antje Porada: „Die wichtigsten Impfungen kann man auch sehr kurzfristig noch gut hinbekommen. Tetanus-Polio-Diphterie-Pertussis ist so etwas wie die Mindestausstattung. Auch Hepatitis A ist südlich der Alpen und östlich der Oder sinnvoll. Unsere Praxis ist auch als Gelbfieberimpfstelle zugelassen.“

Vorsicht Malaria!

Nicht zu spaßen ist mit der Erkrankung an Malaria. Die Krankheit wird durch Stiche der Anopheles-Mücke übertragen und ist vor allem in Afrika, Asien und Südamerika verbreitet. Jährlich erkranken etwa 1.200 Deutsche daran. Das Übertragungsrisiko lässt sich schon mit einfachen Mitteln wie Moskitonetzen und Mückenschutzmittel reduzieren. Meist nehmen Reisende darüber hinaus „stand by“ Medikamente mit, die nur im Ansteckungsfall eingenommen werden.

Wasser lieber aus der Flasche

Zur Prävention von Krankheiten sollte man ein paar einfache Regeln beherzigen, Dr. Sabine Hahn: „Leitungswasser sollte nur abgekocht getrunken werden, Obst oder Gemüse vor dem Verzehr erhitzt oder geschält werden. Das Risiko einer gefährlichen Krankheit minimiert man auch mit einem bewussten Umgang mit allen Arten von Nahrungsmitteln und Getränken. Zudem sollte man seine Reiseapotheke den Anforderungen gemäß ausstatten.“

 

Unser Tipp: Auf der Homepage des Robert Koch Instituts (www.rki.de) findet man allerlei Wissenswertes über Infektionskrankheiten und Impfungen. Wenn Sie eine individuelle Impfberatung wünschen, bringen Sie bitte dieses Formular ausgefüllt mit in die Praxis. Ansonsten beraten wir Sie gerne individuell in unserer Praxis, Terminvereinbarung unter: Tel. 0511 – 260 90 30.