Skiunfälle verhindern

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Lieber gut vorbereitet in den Skiurlaub

Dr. Sabine Hahn und Dr. Antje Porada sind selbst begeisterte Sportler. Beide haben es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrer internistischen Hausarztpraxis Sportinteressierte bei der Wahl der richtigen Sportart zu unterstützen und zu begleiten. In den Wintermonaten freuen sich viele Norddeutsche auf einen Skiurlaub. Als Vorbereitung sollte man zwei bis dreimal die Woche eine halbe Stunde Skigymnastik machen. Nur bleibt oft wenig Zeit dafür. Dr. Sabine Hahn: „Wenn man ganz untrainiert auf die Piste geht, besteht eine größere Gefahr, dass die Muskulatur überbeansprucht wird. Gut aufwärmen durch leichte Gymnastikübungen vor dem Start hilft schon. Bei Müdigkeit wird man unaufmerksam und das Unfallrisiko steigt. Alkohol und Abfahrt passen nicht zusammen, darauf sollte man lieber verzichten oder den Glühwein auf den Apres Ski verschieben.“ Oft kommen mehrere Faktoren zusammen, wenn ein Unfall geschieht: vereiste Pisten, Müdigkeit und einbrechende Dunkelheit zum Beispiel. Kinesio-Taping bei Zerrungen Tragische Unfälle wie der von Michael Schumacher zeigen, dass auch geübte Fahrer manchmal Fehlentscheidungen treffen oder einfach Pech haben. Doch weitaus häufiger als solche schweren Verletzungen sind Kreuzbandrisse, Brüche, Zerrungen und Blutergüsse. Dr. Porada: „Eine Salbe gegen Zerrungen gehört ins Reisegepäck. Und wenn auch später noch die Glieder schmerzen, kann ein Kinesio-Taping gute Dienste leisten. Wir wenden es in unserer Praxis bei Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen an. Dabei wird ein elastisches, selbsthaftendes Band auf die betroffenen Körperstellen geklebt. Das aktiviert und regt den Heilungsprozess an. Der Körper kann sich auf natürliche Weise ohne weitere Wirkstoffe wieder regenerieren.“ Eine schöne, gesunde Winterzeit wünscht Ihnen Ihre Hausarztpraxis Dr. Hahn und Dr. Porada!

 

Wintersport
Prima vorbereitet in den Schnee

Ein gutes Warm-up ist wichtig, bevor es auf die Piste geht. Dann gibt es eine gute Performance und die Unfallgefahr sinkt. Ihre Sportmedizinische Praxis Dres. Hahn und Porada gibt hier ein paar Tipps, wie der Aktivurlaub sinnvoll vorbereitet werden kann.
Die Aufwärmphase beugt Sportverletzungen vor und bereitet Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke auf die Aktivität vor. Auch der Muskelkater wird so umgangen, denn eine gut durchblutete Muskulatur ist flexibler. Übrigens: Je höher das Lebensalter, desto wichtiger wird die Aufwärmphase. Junge Sportler sollten zehn Minuten einplanen, bei älteren kann das Warm-up schon mal dreißig Minuten dauern. Fangen Sie in moderatem Tempo an, vielleicht spielen Sie eine Runde Fangen oder machen den klassischen Hampelmann. Steigern Sie dann das Tempo und sorgen Sie mit den Übungen dafür, dass alle später belasteten Muskelgruppen die Chance bekommen, sich vorzubereiten. Also auch Dreh- und Hockpositionen einbauen. Die Beine abwechselnd heben und schwingen das stimmt auf die folgende Bewegung ein. Dann folgt ein kleiner Sprint auf der Stelle, dabei werden die Knie richtig hoch gezogen. Zum Abschluss wenn der Körper bereits aufgewärmt ist, schließen Dehnübungen/Stretching die Vorbereitung ab. Nun sind Sie fit für die Piste.
Eine gute körperliche Vorbereitung sorgt übrigens auch für eine bessere Konzentration, denn sie stimmt mental auf die geforderte Leistung ein. Zu weiteren sportmedizinischen Fragen beraten wir Sie gerne.