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Neue Diagnostik: VNS Analyse zeigt frühzeitig organische Störungen auf

Bei einer schlechten Regulation des Vegetativen Nervensystems schlägt der Körper die ganze Zeit Alarm. Wir können nicht „abschalten“ und das beeinträchtigt das gesamte System. Es liegt auf der Hand, dass dies nicht gesund sein kann. Doch wie kann man solche Störungen frühzeitig erkennen und behandeln?

Dr. Antje Porada beschreibt die Diagnostik: „Eine VNS Analyse dauert nur sieben Minuten und zeichnet die zeitlichen Abstände von Herzschlag zu Herzschlag durch Messung mit einem Brustgurt auf. Das Ergebnis gibt Aufschluss über Funktionen wie Anspannung und Entspannung und über die Regulationsfähigkeit des Körpers. Es zeigt, wie wir mit individuellen Stressfaktoren umgehen und wie uns Konflikte und Probleme körperlich beeinträchtigen.“

Immer in Alarmbereitschaft

Die VNS Messung wird im Sitzen vorgenommen. Idealerweise sollte der Entspannungsnerv in Ruhe aktiver sein als der Anspannungsnerv. Das Ergebnis gibt schnell und kostengünstig Aufschluss über den Gesundheitszustand. Private Kassen übernehmen die Kosten bereits. Doch für wen ist die Diagnostik sinnvoll? Dr. Sabine Hahn: „Sinnvoll ist die VNS Analyse für Menschen, die unter Dauerstress stehen und ihre Gesundheit erhalten möchten, bevor z.B. hoher Bluthochdruck oder Schlafstörungen auftreten. Eine VNS Messung zeigt mögliche Stressfolgen auf und ist besonders für Menschen  geeignet, die z.B. unter psychischem und körperlichem Stress, Burnout-Syndrom, Fibromyalgie, Asthma oder Diabetes leiden.“

Objektive Messwerte geben Aufschluss über die Belastbarkeit des Körpers in Stress-Situationen und beugen Fehlinterpretationen von Blutlaborwerten vor. Die biologische Reaktion des Körpers auf Stresssituationen zeigt sich nämlich durch die vermehrte Ausschüttung von Zucker, Cholesterin und höhere Blutgerinnung. Auch zur Therapiekontrolle ist die Analyse sinnvoll, sie überprüft, ob bereits eingeleitete Therapien erfolgreich sind.